Weiß oder Braun? Über die Farbe von Hühnereiern
- C. B.

- vor 6 Tagen
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Weiße oder braune Eier – oft wird angenommen, dass die Farbe etwas mit dem Futter oder der Gefiederfarbe eines Huhns zu tun hat. Beides stimmt nicht.
Die Farbe der Eierschale ist genetisch festgelegt und hängt ausschließlich von der jeweiligen Hühnerrasse ab. Das Futter kann zwar beeinflussen, wie kräftig gelb oder orange der Dotter ausfällt, auf die Schalenfarbe hat es jedoch keinen Einfluss.
Ein einfacher Blick verrät die Eierfarbe
Man kann einem Huhn die Farbe seiner Eier ansehen, ohne darauf zu warten, dass es ein Ei legt. Entscheidend ist die sogenannte Ohrscheibe hinter dem Ohrläppchen.
Weiße Ohrscheiben bedeuten weiße Eier, rote Ohrscheiben bedeuten braune Eier.
Dieser Trick funktioniert bei nahezu allen Hühnerrassen.*
Wieviele Eier legt ein Huhn eigentlich?
Ein modernes Legehuhn kann heute bis zu 300 Eier im Jahr legen. Diese Leistung erreichen jedoch nur speziell dafür gezüchtete Legehennen. Die Wildform des Haushuhns, das Bankivahuhn (Gallus gallus), das noch heute im asiatischen Dschungel lebt, bringt es dagegen nur auf etwa 20 Eier pro Jahr.
In der Natur dienen Eier ausschließlich der Fortpflanzung. Die unnatürlich hohe Legeleistung heutiger Hühner ist das Ergebnis gezielter Zucht durch den Menschen für die Nahrungsmittelproduktion. Ähnliches kennen wir unter anderem auch bei Milchkühen.
Quellen:
* Hoffmann, S. (o. D.). Hühnereier: Darum gibt’s weiße & braune Eier. geo.de. Abgerufen am 7. September 2021, von https://www.geo.de/wissen/gesundheit/17142-rtkl-endlich-verstehen-darum-gibt-es-weisse-und-braune-huehnereier
** Bankviahuhn: Der Urvater heutiger Haushühner | huehner-haltung.de. (o. D.). Hühner-Haltung.de. Abgerufen am 9. September 2021, von https://www.huehner-haltung.de/gefluegel/huehnerrassen/bankivahuhn/











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