Schwalbenschwanz (Papilio machaon)
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Größe/Alter:
Flügelspannweite meist 50 bis 75 mm. Erwachsene Falter leben in der Regel zwei bis vier Wochen. Der gesamte Lebenszyklus dauert meist etwa ein Jahr, wobei die Art als Puppe überwintert.
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Verbreitung und Lebensraum:
Der Schwalbenschwanz ist in Europa, Nordafrika und großen Teilen Asiens verbreitet. Er lebt in sonnigen, blütenreichen Landschaften wie Wiesen, Magerrasen, Feldrainen, Trockenhängen und naturnahen Gärten.
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Nahrung:
Die Raupen fressen die Blätter verschiedener Doldenblütler wie Wilder Möhre, Fenchel, Dill oder Pastinak. Die erwachsenen Falter ernähren sich von Blütennektar.
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Sozialverhalten und Fortpflanzung:
Schwalbenschwänze leben einzelgängerisch. Die Männchen halten sich häufig auf Hügelkuppen oder anderen erhöhten Geländepunkten auf, wo sie auf vorbeifliegende Weibchen warten. Nach der Paarung legt das Weibchen seine Eier einzeln auf die Blätter oder Blütenknospen geeigneter Futterpflanzen. Die Raupen schlüpfen nach wenigen Tagen und beginnen sofort mit dem Fraß.
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Besonderes:
Der Schwalbenschwanz zählt zu den größten und bekanntesten Tagfaltern Europas. Junge Raupen sind zunächst schwarz-weiß gefärbt und ähneln täuschend echtem Vogelkot – eine wirksame Tarnung vor Fressfeinden. Erst später entwickeln sie ihre auffällige grün-schwarz-orange Färbung. Zusätzlich besitzen die Raupen ein orangefarbenes, Y-förmiges Nackenorgan, das Osmaterium, das sie bei Gefahr ausstülpen. Dieses gibt ein übel riechendes Sekret ab und schreckt viele Fressfeinde ab.







