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Südliche Giraffe (Giraffa giraffa)
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Größe/Alter:
Scheitelhöhe bis knapp 6 m (Bullen), Schulterhöhe 3–3,5 m; Gewicht meist bis etwa 1.500 kg, selten deutlich mehr. Männchen deutlich massiger als Weibchen. Lebenserwartung in freier Wildbahn 20–25 Jahre.
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Verbreitung und Lebensraum:
Südliches Afrika. Savannen, offenes Buschland und lichte Waldgebiete. Auf Baumbestände, ganz besonders Akazien, angewiesen.
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Nahrung:
Wiederkäuer und spezialisierter Blattfresser. Vor allem Blätter, Triebe und Knospen von Bäumen und Sträuchern, bevorzugt Akazien. Die bis zu 50 cm lange Greifzunge und bewegliche Lippen ermöglichen das Abstreifen dorniger Zweige. Tägliche Nahrungsaufnahme bis etwa 60 kg.
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Sozialverhalten:
Lockere Gruppen ohne feste Rangordnung, die sich immer wieder neu bilden. Häufig Weibchengruppen mit Jungtieren. Erwachsene Bullen oft allein umherziehend. Verständigung erfolgt vor allem über Körperhaltung und sehr tiefe Lautäußerungen. Männchen tragen ritualisierte Halskämpfe aus.
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Besonderes:
Trotz des extrem langen Halses besitzt die Giraffe wie fast alle Säugetiere nur sieben Halswirbel. Ein über 10 kg schweres Herz erzeugt den hohen Blutdruck, der nötig ist, um das Gehirn in mehreren Metern Höhe zu versorgen; spezielle Gefäßstrukturen verhindern Probleme beim Trinken. Blau-schwarz pigmentierte Zunge schützt vermutlich vor starker Sonneneinstrahlung. Insgesamt gibt es vier Giraffenarten. Die hier vorgestellte Südliche Giraffe umfasst zwei Unterarten, Südafrikanische und Angola-Giraffe; letztere häufig mit auffällig helleren Unterbeinen ("Socken").

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