Helle Tanzfliege (Empis livida)
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Größe/Alter:
Körperlänge etwa 7 bis 10 mm. Die Larven entwickeln sich im Boden, während die erwachsenen Fliegen (Imagines) vor allem im Frühjahr und Sommer in der Vegetation erscheinen.
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Verbreitung und Lebensraum:
Die Art ist in weiten Teilen Europas verbreitet, mit einem Schwerpunkt in Mittel- und Nordeuropa. Man findet sie bevorzugt an Waldrändern, Hecken, Wiesen und anderen offenen bis halboffenen Lebensräumen, wo sie oft auf niedrigen Pflanzen sitzt.
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Nahrung:
Die Larven leben im Boden und ernähren sich räuberisch von anderen kleinen Bodenorganismen. Die erwachsenen Tiere jagen ebenfalls räuberisch und erbeuten kleinere Insekten wie Blattläuse oder Mücken. Zum Fressen sticht die Fliege ihre Beute mit dem Rüssel an, spritzt Verdauungssekrete hinein, um das Innere zu verflüssigen, und saugt sie dann aus. Ergänzend nehmen die adulten Fliegen aber auch Nektar an Blüten auf.
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Sozialverhalten:
Die Tiere leben einzeln. Zur Paarungszeit finden sie sich jedoch zu auffälligen Paarungsschwärmen in der Luft zusammen.
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Besonderes:
Ein auffälliges anatomisches Merkmal ist der ungewöhnlich lange, nadelartige Rüssel, der an die räuberische Lebensweise der Art angepasst ist. Anders als die auf den ersten Blick sehr ähnlichen Stechmücken ist die Helle Tanzfliege für den Menschen jedoch völlig harmlos: Sie interessiert sich weder für Blut noch ist ihr Rüssel dazu geeignet, unsere Haut zu durchdringen. Das Paarungsverhalten zeichnet sich durch sogenannte „Brautgeschenke“ aus: Die Männchen fangen vor der Begattung eine Beute und überreichen sie dem Weibchen. Während das Weibchen diese Beute frisst, findet die Paarung statt – ein klassisches Beispiel für sexuelle Selektion.



